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PRODUKTE der IPA |
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Die Broschürenbezeichnung wird beim Drüberfahren mit der Maus angezeigt
| Broschürenreihe der International Police Association (IPA) Deutsche Sektion e.V. |

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| Grußwort des Präsidenten der IPA Deutsche Sektion e.V. |
Liebe Leserinnen und Leser,
Zivilcourage kann Straftaten verhindern helfen. Die Fähigkeit, Konflikte gewaltfrei zu lösen, entwickelt sich nicht von selbst, sie muss fachlich sauber und verständlich vermittelt werden. Mit den neuen Präventionsbroschüren der IPA Deutsche Sektion e.V. liegt nun ein Fundus vor, welcher ein breites Spektrum an Informationsbedarf für die interessierte Bevölkerung abdeckt. Sie haben ein Material in der Hand, das den neusten polizeilichen Erkenntnissen der jeweiligen Fachgebiete entspricht. Wissenschaftler und Polizeifachleute kommen zu Wort, die in geeigneter Weise Hilfestellung zum richtigen Handeln geben. Die IPA Deutsche Sektion hat sich der Prävention und der Aufklärung unserer Bürger verschrieben, weil öffentliche Angelegenheiten in die Öffentlichkeit gehören. Was alle in gleichen Maße angeht, mögen alle ausrichten oder wenigstens davon wissen. Ich danke dem Redakteur und den Verfassern der Beiträge für ihre qualitativ hochwertige Arbeit, sowie dem Verlag für seine schnelle, saubere und unkomplizierte Unterstützung und Hilfe. Mögen diese Broschüren ein Baustein sein, unser aller Leben sicher zu gestalten.
Ihr Udo Göckeritz Präsident der International Police Association (IPA), Deutsche Sektion e.V.
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| Grußwort des Vizepräsidenten der IPA deutsche Sektion e.V. |
Sehr geehrte Damen und Herren,
neben den verschiedensten Zielen, welche die Mitglieder der größten Polizeiorganisation der Welt mit großem Aufwand und viel Engagement verfolgen, haben sich die Verantwortlichen der International Police Association (IPA) Deutsche Sektion e.V. das Thema Prävention auf die Fahnen geschrieben. Als Herzstück der Palette der Präventionsarbeit kann man sicherlich die IPA-Broschürenreihe mit den Heften „Drogen sind verlogen“, „Gemeinsam gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen“, „Gewalt gegen Mädchen und Frauen“, „Kinder im Straßenverkehr“ und „Sport statt Gewalt“ sowie dem Flyer „Gemeinsam gegen Jugendkriminalität“ betrachten. Die Redaktion hat sich zur Aufgabe gemacht, die vorhandenen Broschüren ständig auf einem aktuellen Stand zu halten und durch neue Broschüren zu ergänzen. Ich hoffe, mit den Präventionsbroschüren der IPA, welche bundesweit zum Einsatz kommen und durch den Vertragsverlag, die IPA und die Polizei an interessierte Bürgerinnen und Bürger kostenfrei verteilt werden, einen angemessenen Beitrag in Sachen Prävention zu leisten.
Ihr Horst W. Bichl (Redakteur Präventionsbroschüren) Vizepräsident der International Police Association (IPA), Deutsche Sektion e.V.
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Inhalt
- Vorwort Redakteur und Vizepräsident der IPA Deutsche Sektion e.V., Horst W. Bichl
- Illegale Drogen - Stoffe und deren Wirkung
- Aus ungeklärter Ursache - Drogen im Straßenverkehr
- Ein Problem unserer Zeit - Alkohol im Straßenverkehr
- Alcopops - Die neue Einstiegsdroge
- Sucht - Das Ergebnis einer blockierten Familienentwicklung
Verteiler
- Handel
- Behörden
- Schulen
- Drogenberatungsstellen
- Banken
- Versicherungsinstitute
- Ärzte
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„Lieber besoffen und lustig, als nüchtern und doof – lieber bekifft, als bekloppt!“ Diese oder ähnliche Sprüche hört man oft aus den Mündern von Menschen verschiedener Altersgruppen quer durch unsere Gesellschaft. In Inseraten oder auf Plakaten kann man Einladungen zum „Kampftrinken“ oder zum „Saufen bis zum Umfallen“ lesen. In Deutschland und dem benachbarten europäischen Ausland ist es in letzter Zeit in Mode gekommen, dass Jugendliche „Party machen“ um sich besinnungslos zu besaufen! Wein und Bier sind für die Gruppe der jungen Leute etwas „unmodern“ geworden und ins Hintertreffen geraten. Alcopops heißen die Trend-Getränke, die einfach gut schmecken, so wie die jungen Leute sagen! Die „Chefmixer“ der Getränkeindustrie haben das Modegetränk auf den Geschmack der jungen Leute getrimmt. Alcopops sehen in der Regel aus wie Limonade und schmecken auch so. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn Jugendliche geblendet durch den „süßen Stoff“ den Alkohol im Mixgetränk verkennen und schnell in einen Vollrausch geraten. All zu oft muss vom gerufenen Notarzt die Diagnose „Alkoholvergiftung“ gestellt werden. Das „Wetttrinken“ ist absolut in. Es ist „megacool“ und „oberaffengeil“, wenn man sich bis zur Bewusstlosigkeit zuschüttet. Dies ist eine schlimme Feststellung. - Noch schlimmer ist es, wenn bereits 13- oder 14- jährige mit Alkohol in Berührung kommen und durch einen Vollrausch so ihre ersten leidvollen Erfahrungen mit der „legalen Droge Alkohol“ machen müssen. Dies ist für die Verkäufer strafbar und für die Jugendlichen enorm gesundheitsschädlich. Aber auch Erwachsene finden immer wieder Gründe, um Alkohol zu konsumieren. Sei es bei Familienfeierlichkeiten, an der Arbeitsstelle oder beim gemütlichen „Feierabendschoppen“. Wenn es beim guten Glas Wein oder beim Bierchen bleibt, ist da sicher nichts einzuwenden. Allerdings kann man auch sehr schnell in eine Abhängigkeit geraten. Vorsicht ist geboten, wenn man zur Flasche oder anderen legalen oder illegalen Drogen greift, um irgendwelchen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen.Wenn der Kopf wieder frei ist, ist auch das alte Problem wieder da! Erkennt man als Familienangehöriger oder Arbeitskollege eine solche Situation, ist dringend Hilfe geboten. Wegschauen wäre da der falsche Weg und kein Freundschafts- beweis. Professionelle Hilfe findet man bei seinem Arzt oder einer Suchtberatungsstelle.
Horst W. Bichl Vizepräsident der International Police Association (IPA) Deutsche Sektion e.V. |
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Gemeinsam gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen |
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Inhalt
- Vorwort Redakteur und Vizepräsident der IPA Deutsche Sektion e.V., Horst W. Bichl
- Inzest - Das tabuisierte Verbrechen
- Schutzbär Bulli hilft
- Über den Umgang mit Kinderschändern in Deutschland
- Meines Vaters Schuh
- aufSCHEIben... und gehört werden
Verteiler
- Handel
- Behörden
- Schulen
- Beratungsstellen
- Banken
- Versicherungsinstitute
- Ärzte
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Liebe Leserin, lieber Leser,
........................weggeschlossen gehören sie, ausgegrenzt aus Familie und Gesellschaft und, und, und..........................
Aufmerksam verfolge ich ein Stammtischgespräch in einer gemütlichen Kneipe an der Ecke. Die Damen und Herren, alle so um die fünfzig Jahre, gestandene, seriös aussehende Frauen und Männer und vielleicht auch Familienväter und -mütter, von was reden sie? Ich werde aufmerksamer! Sie diskutieren aufgebracht über den schrecklichen Fall einer Kindesentführung und des folgenden fünfwöchigen Martyriums dem die 13-Jährige ausgesetzt war. Die Schülerin war in Dresden auf dem Weg zur Schule von einem 35-jährigen vorbestraften Sexualtäter gekidnappt, gedemütigt und sexuell missbraucht worden.
Wenige Tage später lese ich in ein und derselben Zeitung, nur ein paar Artikel von einander entfernt, dass eine Römerin mehr als 30 Jahre lang ihre geistig behinderte Tochter im Badezimmer versteckt gehalten hat, weil sie sich mit ihrem behinderten Kind in der Öffentlichkeit schämte. Was die Mutter dem Kind durch die „Zwangshaft“ angetan hat ist erschreckend. Und wenn man dann noch erfährt, dass das arme Kind aus einem Hundenapf gefüttert und großzügig einmal im Monat zwecks Körperpflege mit eiskaltem Wasser abgespritzt wurde, wird’s einem ganz flau in der Magengegend.
Dass ein 40-Jähriger, der seine 14-jährige Stieftochter unter Androhung von Gewalt zum Oralsex gezwungen hatte und dafür von Richtern aus Rom „Mildernde Umstände“ bekam, weil das Kind keine Jungfrau mehr war, lässt mich an Recht und Gesetz und letztlich an uns Menschen zweifeln.
Die International Police Association (IPA) wird sich immer dann zu Wort melden, wenn Menschen Unrecht geschieht! Bitte unterstützen Sie die ehrenamtliche Arbeit der IPA im Kampf gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen.
Ihr Horst W. Bichl Vizepräsident der International Police Association (IPA) Deutsche Sektion e.V.
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Inhalt
- Vorwort Redakteur und Vizepräsident der IPA Deutsche Sektion e.V., Horst W. Bichl
- Psychologische Grundlagen der Lern- und Leistungsmöglichkeit von Kindern im Straßenverkehr
- Verkehrserzieher in der Polizei
- "walking-bus"
- 50 Jahre Schülerlotsendienst in Deutschland
Psychologische Grundlagen der Lern- und Leistungsmöglichkeit von Kindern im Straßenverkehr - von Prof. Dr. Maria Limbourg, Duisburg-Essen Prof. Dr. Maria Limbourg (Diplom Uni Buenos Aires, Promotion Uni Düsseldorf, Habilitation Uni Tübingen) ist Universitätsprofessorin für Erziehungswissenschaften mit den Schwerpunkten "Mobilität und Verkehr" an der Universität Duisburg-Essen. Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit beteiligt sich Frau Limbourg an der Ausbildung von Lehrern, Diplompädagogen und Sozialarbeitern. Schwerpunkte ihrer Lehrveranstaltungen sind die Themen "Mobilität und Verkehr" mit ihren psychologischen und erziehungswissenschaflichen Bezügen. In ihren Forschungsarbeiten befasst sich Frau Limbourg u.a. mit den Erlebens- und Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr, mit den Ursachen von Unfällen im Kindes- und Jugendalter, mit der altersabhängigen Gefahrenwahrnehmung von Kindern und Jugendlichen, mit der Entwicklung und Erprobung von Programmen zur Verkehrs- und Mobilitätserziehung, mit der Sicherheit von Schulwegen und mit der Risikowahrnehmung im Kindes- und Jugendalter.
Verkehrserzieher in der Polizei - von Dieter Rosenberger, Fulda Polizeihauptkommissar Dieter Rosenberger ist der Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes (RVD) beim Polizeipräsidium Osthessen und "Chef" der Schülerlotsen in Fulda. Der Diplomverwaltungswirt beschäftigt sich seit vielen Jahren erfolgreich mit dem Thema Straßenverkehr.
"walking bus" - von Andrea Mast, Hallbergmoos Diplom-Kaufmann Andrea Mast arbeitete lange Zeit freiberuflich beim ADAC als Redakteurin für Dokumentationen im Bereich Sicherheit der Rad- und Gehwege. Seit 13 Jahren ist sie selbständig im Bereich Produktion und Vertrieb von Autokrallen. Vor zwei Jahren erarbeitete sie ein Konzept zur Schulwegbegleitung für die ersten und zweiten Klassen. Basis war der "walking bus", wie er in England seit vielen Jahren bereits praktiziert wird. Im Jahr 2002 begann sie mit dem "walking-bus-Projekt" an der Hallbergmooser Grundschule. Kontakt: Andrea Mast, Im Jägerfeld 40, 85399 Hallbergmoos.
Ein halbes Jahrhundert Schülerlotsen in Deutschland - von Erich Andres, Fulda Erich Andres ist Pressesprecher der International Police Association (IPA) Verbindungsstelle Fulda e.V. In seinem Beitrag geht der Pensionär auf die Entstehungsgeschichte der Schülerlotsen in Deutschland ein.
Verteiler
- Handel
- Behörden
- Schulen
- Kindergärten
- Banken
- Versicherungsinstitute
- Zulassungsstellen
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Vorwort:
Wussten Sie, dass der Anhalteweg Ihres Fahrzeuges bei einer Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern 14 Meter beträgt? Fahren Sie nur 20 Stundenkilometer schneller verdoppelt sich der Anhalteweg auf satte 30 Meter! Springt dann ein Kind zwischen geparkten Autos auf Ihre Fahrbahn, kann dies schlimme Folgen haben. Statistische Zahlen des Jahres 2003 belegen, dass auf Deutschlands Straßen alle 13 Minuten ein Kind verunglückt. Kinder verunfallen als Fußgänger und Radfahrer weil sie die Gefahren des Straßenverkehrs noch nicht richtig einschätzen können. Sie sind spontan, unüberlegt, neugierig und im Verkehrs- verhalten unberechenbar.
Kinder verunglücken aber auch als Insassen im Kraftfahrzeug. An dieser Art Unfälle sind oftmals nicht die Kids die Schuldigen, sondern in vielen Fällen wir Erwachsene. Aufgrund von Bequemlichkeit oder nachlässigem Verhalten werden Kinder ohne ausreichenden „Kinderschutz“ im Auto transportiert. Mir blieb die Spucke weg, als mir ein Kollege nach einer Schulwegkontrolle berichtete, dass eine Mutter ihren Sohn, einen Erstklässler, unangeschnallt auf dem Beifahrersitz zur Schule gebracht hatte weil im Kindersitz ein Sack Kartoffeln deponiert worden war! Diese Mutter hatte sich wohl keine Gedanken darüber gemacht, dass beim Aufprall ihres Fahrzeuges auf ein Hindernis mit nur 50 Stundenkilometern ihr im Fahrgastraum unangeschnallt sitzendes und somit ungesichertes Kind mit einer dermaßen großen Wucht nach vorne geschleudert wird, dass dies einem Sturz aus der 4. Etage eines Hauses gleichkommt. Dass hierbei allerschwerste bis tödliche Verletzungen die Folge sind, kann man sich sicher vorstellen.
Die International Police Association (IPA) Deutsche Sektion e.V. will mit dieser Präventionsbroschüre Ihr Interesse an der Sicherheit unserer kleinen Verkehrsteilnehmer wecken. Bitte leisten Sie Ihren Beitrag und helfen Sie mit, unsere Kinder im Straßenverkehr zu schützen!
Horst W. Bichl Vizepräsident der International Police Association (IPA) Deutsche Sektion e.V.
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Inhalt
- Vorwort Redakteur und Vizepräsident der IPA Deutsche Sektion e.V., Horst W. Bichl
- Wandlungen des Zuschauerverhaltens
- Rudi Völler erhält Freundschaftspreis
- Silbernes Lorbeerblatt
- Sport und Prävention in Hessen
- Sport bietet moslemischen Mädchen und Zuwandererfrauen Chancen zur Integration
- Die Welt zu Gast bei Freunden
- Gewaltprävention
Verteiler
- Handel
- Behörden
- Schulen
- Vereine
- Jugendämter
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Liebe Leserinnen und Leser,
das Phänomen Gewalt begleitet uns in unserem täglichen Leben. Keine Altersgruppe ist davon ausgenommen. Gewalt begegnet man im Kindergarten, in der Schule, an der Arbeitsstelle und in der Familie. Auch unsere Senioren werden vor der Gewalt nicht verschont. Anlässlich einer von der International Police Association (IPA) Deutsch Sektion e.V. im Jahre 2002 im hessischen Fulda organisierten Podiumsdiskussion stellten sich Vertreter aus Politik, Sport, der Polizei, der Sozialarbeit, der International Police Association (IPA) und verschiedenen anderen Gesellschaftsgruppierungen die Fragen: „Kann man mit den Mitteln des Sports dem Phänomen Gewalt begegnen“? Gibt es Wege und Lösungen um mit Sport und der damit verbundenen körperlichen und geistigen Betätigung verbale und körperliche Gewalt zu verhindern oder einzudämmen? Ich meine JA! In einer Zeitung habe ich gelesen, dass Schulkinder die mehr Sport treiben, weniger aggressiv sind, als andere gleichaltrige Kinder. „Sport ist nicht Mord“! wie so mancher Nichtsportler flapsig von sich gibt. Wer Sport treibt, trainiert seinen Körper, macht ihn fit und schafft Freiheit in seinem Kopf für positive Gedanken. Wer nach einer Sportstunde richtig ausgepowert zurückkehrt, hat in der Regel keine Lust mehr, seinem Artgenossen auf die Nase zu hauen.
Ihr Horst W. Bichl Vizepräsident der International Police Association (IPA) Deutsche Sektion e.V. |
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| Gewalt gegen Mädchen und Frauen |
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Inhalt
- Vorwort Redakteur und Vizepräsident der IPA Deutsche Sektion e.V., Horst W. Bichl
- Vergewaltigung und sexuelle Nötigung
- aufSCHEIben... und gehört werden
- Stalking
- Häusliche Gewalt
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Vergewaltigung und sexuelle Nötigung - von Birgit Drießen, Düsseldorf Die Kriminaloberkommissarin ist seit 19 Jahren im Polizeidienst. Seit zehn Jahren arbeitet Frau Drießen im Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen im Sachgebiet "Allgemeine & Technische Prävention" und ist u.a. für die Sachrate "Gewalt gegen Frauen" zuständig.
Aufschreiben und gehört werden - von Birgit Schmidt-Hahnel, Fulda Frau Schmidt-Hahnel ist Diplomsozialpädagogin mit Zusatzausbildung Gestaltberatung. Sie arbeitete lange Jahre in der sozialen Bildungsarbeit beim Bund der deutschen katholischen Jugend. Seit Anfang 2001 ist sie als Beraterin in der "Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt; Sozialdienst katholischer Frauen e.V." in Fulda beschäftigt.
Stalking - von Julia Bettermann ( geb. 1974), Bremen
Diplom Kriminologin und Diplom Sozialpädagogin; 2000-2002 Mitarbeiterin eines Bremer Jugendhilfeträgers; 2002 im Auftrag der Polizei Bremen Evaluation des dortigen Stalking-Projektes; 2003-2004 Organisatorin der Kriminologischen Studienwoche und des Internationalen Studientages „Stalking – Möglichkeiten und Grenzen der Intervention“ (Universität Hamburg); 2004 Gründung der Beratungsstelle für Stalking-Oper (Bremen); zahlreiche Vorträge, Workshops und Veröffentlichungen zum Thema Stalking; u.a. die Bücher: „Falsche Stalking-Opfer?“ (Frankfurt a.M. 2005); „Stalking – Möglichkeiten und Grenzen der Intervention“ (Frankfurt a.M. 2004, gemeinsam mit M. Feeders).
Häusliche Gewalt - von Professor Michael Knape, Berlin Leitender Polizeidirektor Knape ist Leiter der Direktion 6 der Berliner Polizei. Seit Mai 2001 ist er Honorarprofessor an der FHVR (Fachbereich Vollzugsdienst). Ferner ist er Beiratsmitglied der Landeskommission "Berlin gegen Gewalt". |
Verteiler
- Handel
- Behörden
- Schulen
- Vereine
- Jugendämter
Vorwort:
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„Männer sind Schweine“ …heißt der Titel eines Songs der Gruppe „Die Ärzte“, der bereits kurz nach Erscheinen im April 1998 erste Plätze in den deutschen Hitparaden erstürmt hatte. Genau dieser Musiktitel und einige Passagen des Liedtextes gehen mir seit der Teilnahme an einer Lesung zum Thema sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Frauen nicht mehr aus dem Kopf.
Obwohl ich in mehr als 30 Jahren Polizeidienst neben vielen anderen schlimmen Erlebnissen und menschlichen Schicksalen auch in Sachen sexualisierte Gewalt nicht mit der „rosaroten Brille“ durch die Welt marschiert bin, war es mir an diesem dunklen Novemberabend in dem kleinen Café in der Fuldaer Innenstadt eiskalt den Rücken heruntergelaufen, als Prominente das vorlasen, was Frauen aus der Region Fulda als Opfer sexueller Gewalt hatten erleben müssen. Geschämt hatte ich mich und enorm schlecht gefühlt, als Mitglied des sogenannten „starken Geschlechts“, als ich erneut erfahren musste, dass es nicht der „böse Onkel“ oder der „große Unbekannte“ ist, der an schummrigen Orten kleinen Mädchen und jungen Frauen auflauert, um sie ihrer Freiheit zu berauben, zu demütigen, sie zu misshandeln und zu vergewaltigen, sondern der Freund der Familie, der nahe Angehörige, und – das ist für mich das Allerschlimmste – der eigene Vater!
Mit der Präventionsbroschüre „Gewalt gegen Mädchen und Frauen“ möchten die Verantwortlichen der International Police Association (IPA) zu diesem Thema klar Position beziehen. Es gibt keinen erdenklichen Grund auf der Welt, der Gewalthandlungen, sexuelle Übergriffe oder gar eine Vergewaltigung eines anderen Menschen rechtfertigen würde! Gewalt ist kein Kavaliersdelikt, schon gar nicht sexualisierte Gewalt! Wer solches tut ist ein Straftäter, der seiner gerechten Strafe zugeführt und öffentlich geächtet werden muss. Aber auch die Öffentlichkeit darf ihre Augen nicht verschließen, wenn sie von solch schlimmen Taten hört. In vielen Fällen hat ein Opfer bereits mehrere schwere und schreckliche Jahre hinter sich, bevor es sich einem Vertrauten öffnet oder bei der Polizei eine Anzeige erstattet. Wird ein Opfer vorstellig, so ist in jedem Fall ein sensibles Vorgehen wichtig.
Es ist angeraten nichts überstürzt zu tun und sich Kooperationspartner zu suchen. Profis in Sachen Opferschutz und -hilfe gibt es in jeder Stadt und Gemeinde. Diesen Fachleuten sollten sich Opfer und Zeugen anvertrauen. Es ist nicht damit getan, dass der Täter seiner gerechten Strafe zugeführt und weggeschlossen wird. Auch er muss das Unrecht seines Handelns einsehen und sich einer Therapie unterziehen.Wenn Sie also selbst Opfer solcher Straftaten geworden sind oder davon wissen, offenbaren sie sich bitte, damit der „Teufelskreis“ durchbrochen werden kann. Stecken Sie nicht wie „Vogel Strauß“ den Kopf in den Sand. Nicht wegschauen sondern hinsehen ist unser aller Pflicht! Gewalt findet man überall.
Im Kindergarten, in der Schule, im öffentlichen Leben, im Beruf und natürlich auch in der Familie und im engen Freundeskreis. Und wenn ich dann erneut in der Zeitung lese, dass sich im Schutzraum der Familie ein Vater an seiner wehrlosen 6-jährigen Tochter sexuell vergangen hat, dann schmeckt mir der Morgenkaffee nicht mehr und ich muss sagen: Männer können “Schweine” sein!
Horst W. Bichl Vizepräsident der International Police Association (IPA) Deutsche Sektion e.V. |
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| Gemeinsam gegen Jugendkriminalität und Gewalt |
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Inhalt
- Jugendkriminalität
- Erscheinungsformen (Phänomenologie)
- Das Amok-Phänomen
- Schule machen ohne Gewalt
Verteiler
- Handel
- Behörden
- Schulen
- Vereine
- Jugendämter
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Vorwort:
„Die Jugend liebt heute den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt mehr vor älteren Leuten und diskutiert, wo sie arbeiten sollte. Die Jugend steht nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widerspricht den Eltern und tyrannisiert die Lehrer“. Genau, Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen, sagte mir vor kurzem eine Dame im reiferen Alter als ich sie mit diesen Zeilen konfrontierte nach dem wir wieder einmal über die „gute alte Zeit“, in der ja alles viel besser gewesen war, geredet hatten. Als ich der Seniorin dann aber zu verstehen gab, dass es sich nicht um den Erkenntnisstand aus dem Jahre 2005 handelt, sondern um eine Aussage des griechischen Philosophen Sokrates (*469 +399) wurde die Dame nachdenklich. Ist unsere Jugend denn wirklich so schlecht? Ist jeder ein Krimineller, der aus Nachbars Garten einen Apfel klaut? Ich glaube nicht! In den rund sechs Jahren, in denen ich in der Funktion des Jugendkoordinators in der Polizei gewirkt habe, hatte ich die Gelegenheit ganz viele Jugendliche kennen zu lernen. Der überwiegende Teil der jungen Menschen kommt mit dem Gesetz nicht in Berührung. Einige weichen in einem kurzen Bogen vom geraden Weg ab, finden aber ganz schnell und meist aus eigener Kraft wieder auf die Autobahn des Lebens zurück oder werden durch den sogenannten „Schuss vor den Bug“ (polizeiliches Ermittlungsverfahren) wieder auf den rechten Weg geleitet. Nur fünf Prozent aller mit dem Gesetz in Konflikt gekommenen Jugendlichen kann man als sogenannte Intensivtäter bezeichnen. Diese Gruppe gilt es zu erkennen. Ihr ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Hier sind wir alle gefordert, Eltern, Schule, Sozialarbeit, Polizei und Gesellschaft. Wir dürfen keinen auf der Strecke lassen, auch nicht den, bei dem wir sagen: „Da ist doch Hopfen und Malz verloren“. Jugendliche benötigen unsere Hilfe. Früher und heute! Ein wohlgeschnürtes Paket aus Prävention und Repression und das nötige Fingerspitzengefühl im Umgang mit unseren Jugendlichen ist für jede Situation parat zu halten und sofort anzuwenden. Die International Police Association (IPA) Deutsche Sektion e.V. mit ihren rund 60.000 Mitgliedern hat sich den Kampf gegen die Jugendkriminalität und den Jugendschutz auf die Fahnen geschrieben. Dieser Flyer soll ein kleines Hilfsmittel für alle diejenigen sein, die sich mit diesem gesamtgesellschaftlichen Thema beschäftigen wollen.
Horst W. Bichl Vizepräsident der International Police Association (IPA) Deutsche Sektion e.V.
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Inhalt
- Der Enkeltrick, Senioren im Visier
- Art und Umfang von Gewalt gegen alte Menschen
- Haustürgeschäfte
Verteiler
- Behörden
- Handel
- Ärzte
- Seniorenheime
- Polizeidienststellen
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Vorwort:
Liebe Leserin, lieber Leser, schon seit vielen Jahren betätige ich mich im Bereich der Prävention. Früher hauptberuflich, heute im Ehrenamt! Trifft man sich mit Senioren und unterhält sich mit ihnen, so kann man feststellen, dass es beim subjektiven Sicherheitsgefühl unterschiedliche Aussagen gibt. Von "man traut sich ja als älterer Mensch nicht mehr auf die Straße" bis "wir fühlen uns wohl und nicht unsicherer als Menschen anderer Altersgruppen", kann man die verschiedensten Aussagen hören. Allerdings muss man sehr nachdenklich werden, wenn man beinahe täglich durch die Medien erfährt, dass kaltherzige und abgebrühte Gauner erneut eine gutgläubige Oma oder einen Opa reingelegt und ihrer Ersparnisse beraubt haben. Egal ob Enkeltrick oder eine andere dreiste Gaunerei, die Betrüger lassen sich immer neue Varianten einfallen, um sich das Vertrauen der lieben alten Menschen zu erschwindeln, um so brutal an ihr Ziel zu kommen. Die Verantwortlichen der International Police Association (IPA) Deutsche Sektion e.V. haben sich entschlossen, ihre Präventionsbroschürenreihe um eine "Seniorenbroschüre " zu erweitern. Dieses kleine Heftchen soll interessierten Menschen aller Altersgruppen eine kleine Hilfestellung sein um dem Phänomen "Gewalt gegen ältere Menschen" entgegen zu wirken.
Bitte unterstützen Sie die Präventionsarbeit der IPA - Gemeinsamkeit macht stark!
Horst W. Bichl Vizepräsident der International Police Association (IPA) Deutsche Sektion e.V.
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Verteiler
- Handel
- Ärzte
- Schulen
- Polizeidienststellen
- Beratungsstellen
- Kindereinrichtungen
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Liebe Leserinnen und Leser,
endlich ist es soweit- die International Police Association (IPA) Deutsche Sektion e. V. hat seit einigen Tagen ein eigens IPA-Kinder Verkehrsmalbuch! Ein tolles Heft befinden diejenigen, die es bisher gesehen haben. Möglich wurde das "schnelle eigene Malbuch" durch die großzügige und unbürokratische Unterstützung unseres Verlages und der IPA- Freunde der IPA Sektion Österreich, von denen das IPA- Kinder Verkehrsmalbuch entwicklet wurde. In 29 schwarz/weiß- Bildern wird der Alltag der Familie Brinbaumer mit Mama Petra, Vater Gerhard und den drei Kindern Kathi, Tamara und Michael dargestellt. Das Malbuch soll unseren Kindern (Vorschulkinder oder Erstklässler) die Möglichkeit eröffnen, auf spielerische Art und Weise richtiges Verhalten im Straßenverkehr zu erlernen. Das IPA- Kinder Verkehrsmalbuch ist ein weiterer wichtiger Baustein in der Praventionsarbeit der IPA und vervollständigt die bisherige Präventionsbroschürenreihe der IPA Deutsche Sektion.
Horst W. Bichl Vizepräsident und Redakteur der International Police Association (IPA) Deutsche Sektion e.V. |
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Aus zahlreichen Zuschriften hier ein kleiner Auszug aus den Leserbriefen:
"Ihre Broschüren unterstützen uns sehr bei unserer Arbeit und werden von den Bürgern als Informationsmaterial sehr gut angenommen" Ingrid P., Polizeipräsidium Potsdam
"... behandle gerade in meiner 9. Klasse das Thema Drogen. Bei einem Kollegen sah ich Ihre Broschüre dazu und würde mich sehr darüber freuen, sie im Klassensatz zu erhalten." Gebhard A., Lehrer, Frankfurt
"... zu Ihrer Broschüre ‚Nicht wegschauen, wenn andere hinlangen' möchte ich Sie beglückwünschen. Ich würde mir nur wünschen, dass sie mehr publiziert würde ..." Irmgard Freimut, Pfarrsekretärin, Schongau
"In den letzten Tagen ist uns Ihre IPA-Broschüre‚ Gewalt gegen Kinder' übergeben worden, die wir in ihrer realistischen Darstellung als sehr gelungen einschätzen. Damit wird auch unsere Präventionsarbeit unterstützt." Landesarbeitgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Thüringen |
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"Das Polizeirevier Weinheim führt im Rahmen der kommunalen Kriminalprävention das Projekt‚ Drogen im Straßenverkehr an Schulen durch. <...> benötigen wir eine sehr hohe Stückzahl, die sich auf ungefähr 2.000 Exemplare pro Schuljahr beziffert." A. Lenz, Polizeimeister
"... benötige ich auch in diesem Jahr als schulergänzendes Unterrichtsmaterial jeweils 24 Exemplare Ihrer Aufklärungsbroschüre ..." Anna K., Münster
"Wir möchten die Broschüre, ‚Drogen sind verlogen' in unserer Schulbibliothek auslegen ..." Bibliothek im BSZ, Göppingen
"Die Rückmeldungen seitens derer, die diese Broschüre erhalten, ist durchwegs positiv. Aus privatem Kreis weiß ich auch von Seiten der Geschäftsleute, dass der regionalisierte Anzeigenteil gut aufgenommen wird." Werner Euchner, Dipl. Psych., Kinderschutzdienst Germersheim |
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